Hebei Messi Biology Co., Ltd. gibt an, dass die meisten bestehenden Verfahren zur Herstellung von Magnesiumcarbonat die Gewinnung von basischem und hydratisiertem Magnesiumcarbonat umfassen. Verfahren zur Herstellung von einphasigem Magnesiumcarbonat sind selten. Industriell hergestellte wasserfreie Magnesiumcarbonatproben weisen unterschiedliche Kristallgrößen und unvollkommene Reinheit auf, und die Herstellungsbedingungen sind komplex zu kontrollieren. Daher ist die Entwicklung von hochreinem Magnesiumcarbonat ein zentrales Forschungsgebiet im In- und Ausland. Im Folgenden werden die Verfahren zur Herstellung von wasserfreiem Magnesiumcarbonat kurz vorgestellt.

Mikrowellenverfahren: Dieses Verfahren nutzt hochfrequente elektromagnetische Wellen, die in die Oberfläche des Rohmaterials eindringen und hochfrequente Molekülschwingungen auslösen. Dadurch wird die Molekülbewegung verstärkt und Wärme erzeugt. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizmethoden führt die Mikrowellenerwärmung zu einer gleichmäßigeren Erwärmung des Reaktionssystems, einer besseren Dispersion und einer höheren Effizienz. Unter Verwendung von Magnesiumsulfat als Rohmaterial, Harnstoff als Fällungsmittel und Natriumhydroxid als Hilfsstoff wurde wasserfreies Magnesiumcarbonatpulver mit regelmäßiger Morphologie und einheitlicher Größe in einem Schritt durch Mikrowellenbestrahlung hergestellt. Bei einem Verhältnis von Magnesiumsulfat zu Harnstoff zu Natriumhydroxid von 1:5:1 ergab die Reaktion bei 160 °C über 30 Minuten wasserfreies Magnesiumcarbonat mit einer kubischen Struktur von ca. 4 μm. Mit zunehmender Reaktionszeit veränderte sich die Struktur des wasserfreien Magnesiumcarbonats allmählich hin zu einer sphärischen Form, und die Partikelgröße nahm zu.
Hochtemperatur-Hochdruck-Reaktionsverfahren: Unter Verwendung von Magnesiumoxalat-Dihydrat in analytischer Qualität als Ausgangsmaterial, Natriumchlorid als Druckübertragungsmedium und Graphit als Heizelement wurde Magnesiumoxalat-Dihydrat mittels einer Tablettenpresse zu Zylindern mit einem Durchmesser von 6 mm und einer Länge von 3 mm verpresst. Die Probe wurde mit einem internen Thermoelement vom Typ K (Nickel-Chrom/Nickel-Silizium) beheizt und anschließend in eine Sechskantpresse zur Hochtemperatur-Hochdruck-Reaktion gegeben. Wasserfreies Magnesiumcarbonat wurde unter folgenden Bedingungen hergestellt: 1,0 GPa, 800 °C, 1 h. Die erhaltene Probe wies eine gute Kristallinität mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von ca. 20 μm und einer maximalen Korngröße von 200 μm auf. Die Hochtemperatur-Hochdruck-Reaktionsmethode zur Herstellung von wasserfreiem Magnesiumcarbonat ist zwar einfach, erfordert jedoch strenge Reaktionsbedingungen, was zu hohen Kosten führen kann. Zudem ist es schwierig, Kristalle mit speziellen Morphologien gezielt zu züchten.
