Hebei Messi Biology Co., Ltd. gibt an, dass das Solvothermalverfahren eine Weiterentwicklung des Hydrothermalverfahrens darstellt. Im Gegensatz zum Hydrothermalverfahren werden beim Solvothermalverfahren organische oder nicht-wässrige Lösungsmittel unter hohen Temperaturen und Drücken eingesetzt. Unter Solvothermalbedingungen interagieren Dichte, Viskosität und Dispersionseigenschaften des Lösungsmittels und unterscheiden sich deutlich von denen unter Normalbedingungen. Gleichzeitig werden die Löslichkeit, Dispersion und chemische Reaktivität der Reaktanten (üblicherweise Feststoffe) erheblich gesteigert.
Durch die Verwendung löslicher Magnesiumsalze (wie Magnesiumchlorid, Magnesiumsulfat, Magnesiumnitrat oder Magnesiumacetat) und löslicher Carbonate (wie Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat oder Ammoniumcarbonat) als Rohstoffe und Lösungsmittel wie Ethylendiamin, Tetrahydrofuran, Dimethylformamid oder wasserfreiem Ethanol als Reaktionssystem lässt sich wasserfreies, einphasiges Magnesiumcarbonat durch Reaktion bei 100–200 °C über 3–24 Stunden gewinnen. Dieses Verfahren bietet Vorteile wie die leichte Verfügbarkeit der Rohstoffe, die einfache Durchführung, die gute Kontrollierbarkeit des Produktionsprozesses und die gute Dispergierbarkeit des Produkts.

Hebei Messi Biology Co., Ltd. erklärte, dass die Carbonatisierung ein gängiges Verfahren zur Herstellung hochreiner Materialien sei. Bei der Carbonatisierung von wasserfreiem Magnesiumcarbonat werden Substanzen mit unterschiedlichen chemischen Komponenten in einer Lösung gelöst, sodass sie als Elektrolyte oder Ionen vorliegen. Anschließend werden bestimmte Additive hinzugefügt und schließlich wird unter Druck für eine bestimmte Zeit überschüssiges Kohlendioxid durch die Mischung geleitet, um das Zielprodukt zu erhalten.
Bei einem anderen Verfahren werden Magnesiumhydroxid-Suspension und Natriumchlorid als Phasentransferförderer in einen Karbonisierungsturm geleitet. Anschließend wird Kohlendioxid 6–20 Stunden lang bei 120–180 °C durchgeleitet, um einphasige, wasserfreie Magnesiumcarbonat-Partikel mit einer Größe von 2–8 μm zu erhalten. Dieses Verfahren erzeugt ungiftige und unschädliche Nebenprodukte, ist kostengünstig und entspricht den Prinzipien des Umweltschutzes.
Es werden eines oder mehrere der folgenden Magnesiumchloride, Magnesiumnitrat und/oder Magnesiumsulfate in Industriequalität verwendet. Nach der Entfernung von Verunreinigungen wird die resultierende Lösung bei Raumtemperatur und -druck mit Ammoniakwasser im Molverhältnis Mg₂t:CO₂:NH₃ = 1:2:4 begast, um das Zwischenprodukt, Magnesiumammoniumcarbonat-Tetrahydrat-Kristallpartikel, zu erhalten. Nach dem Waschen und Trocknen wird das getrocknete Material einer Tieftemperatur-Thermolyse bei 80–390 °C unterzogen, um wasserfreie Magnesiumcarbonat-Whiskers mit einer Partikelgröße von 10 μm zu gewinnen. Bei diesem Verfahren kann das Nebenprodukt Ammoniumchlorid auch einem Ammoniumchlorid-Kristallisator zur Düngemittelherstellung zugeführt werden, wodurch Ressourcenverschwendung reduziert wird.
