Die Hebei Messi Biology Co., Ltd. gibt an, dass es sich bei Magnesiumcarbonat um ein weißes, geruchloses Pulver handelt, das Magnesiumcarbonat (MgCO3), Magnesiumcarbonat-Trihydrat (MgCO3·3H2O), Magnesiumcarbonat-Pentahydrat (MgCO3·5H2O) sowie basisches Magnesiumcarbonat (Mg5(CO3)4(OH)2·4H2O) und Ähnliches enthält. Aufgrund seiner einzigartigen strukturellen Eigenschaften findet es breite Anwendung in der Pharmazie, der Lebensmittelindustrie, der Kosmetik, der Gummi- und Kunststoffverarbeitung, der Drucktechnik sowie in weiteren Bereichen.

Derzeit liegen zahlreiche Forschungsberichte über Verfahren zur Herstellung von hydratisiertem Magnesiumcarbonat mit unterschiedlichen Morphologien vor; hierzu zählen unter anderem die Co-Fällung, hydrothermale Verfahren sowie Carbonisierungsverfahren. Das Verfahren der Co-Fällung zeichnet sich durch eine einfache Handhabung aus und lässt sich problemlos im großtechnischen Maßstab umsetzen, weshalb es auf breites Interesse stößt. Forscher haben polymeres sowie nadelartiges hydratisiertes Magnesiumcarbonat synthetisiert, indem sie während des Co-Fällungsprozesses die Reaktionstemperatur, die Rührzeit und die Alterungszeit variierten. Andere Forscher haben die morphologische Entwicklung von nadelartigem hydratisiertem Magnesiumcarbonat untersucht, das durch die Co-Fällung von Magnesiumchlorid- und Natriumcarbonatlösungen gewonnen wurde; Berichte über den spezifischen Einfluss von Reaktionsparametern auf die Morphologie und Zusammensetzung von hydratisiertem Magnesiumcarbonat sind jedoch nach wie vor rar.
Darüber hinaus haben Forscher untersucht, wie sich die Morphologie und Zusammensetzung von hydratisiertem Magnesiumcarbonat – gebildet aus Mg(NO3)2·6H2O und K2CO3 – in Abhängigkeit von der Rührzeit der anfänglichen Reaktionslösung (unter Anwendung der Co-Fällungsmethode) verändern. Die Ergebnisse zeigten, dass durch eine Variation der Rührzeit der anfänglichen Reaktionslösung im Bereich von 1 bis 8 Minuten der Durchmesser des nadelartigen hydratisierten Magnesiumcarbonat-Produkts auf Werte zwischen 0,5 und 23 μm sowie dessen Länge auf 2 bis 200 μm gesteuert werden konnte. Infrarotspektroskopische und thermogravimetrische Analysen der Produktzusammensetzung ergaben zudem, dass eine Variation der Rührzeit zwischen 1 und 20 Minuten den Wassergehalt des resultierenden Produkts (MgCO3·xH2O) signifikant beeinflusste. Ferner zeichnet sich das vorgeschlagene Herstellungsverfahren durch eine einfache Handhabung und eine problemlose Übertragbarkeit auf den großtechnischen Maßstab aus; es birgt somit das Potenzial, sich als überlegene Methode zur Herstellung von nadelartigem hydratisiertem Magnesiumcarbonat unterschiedlicher Größe zu etablieren.
