Hebei Messi Biology Co., Ltd. gibt an, dass das Ultraschallverfahren eine der gängigen Synthesemethoden für Nano-Magnesiumoxid-Materialien darstellt. Dieses Verfahren beinhaltet eine chemische Reaktion, die mithilfe von Ultraschall bei Frequenzen zwischen 10 Hz und 20 MHz durchgeführt wird. Ultraschall erzeugt und zerstört kontinuierlich Mikrobläschen und führt so zu „Hotspots“ bei Temperaturen von 5000 K und Drücken von 1000 atm. Im Vergleich zu traditionellen Syntheseverfahren beschleunigt das Ultraschallverfahren die Reaktionsgeschwindigkeit und führt zu Nanomaterialien mit kleineren Durchmessern und einheitlicheren Formen. Ein Vorteil der Ultraschallsynthese ist die Möglichkeit, durch Variation des Reaktionsmediums verschiedene Materialtypen zu erhalten. Wird der Vorläufer in hochsiedenden Alkanen (wie Decan oder Hexadecan) mit Ultraschall behandelt, weisen die hergestellten Nanomaterialien eine höhere Porosität auf, während die Verwendung polymerer Liganden zu einem Kolloid führt. Untersuchungen eines unabhängigen Forschungszentrums haben gezeigt, dass das Ultraschallverfahren erfolgreich zur Synthese von Magnesiumoxid-Nanopartikeln eingesetzt werden kann.

Song gehörte zu den Pionieren der Magnesiumhydroxid-Synthese mittels Ultraschall. Sie entwickelten ein einfaches Verfahren zur Herstellung von Magnesiumoxid aus Magnesiumchlorid und Natriumhydroxid als Ausgangsmaterialien. Für diesen Syntheseprozess werden hochsiedende organische Phasen wie Kerosin und Paraffinöl als Medium benötigt. Zur effektiven Kontrolle des Partikeldurchmessers wird dem Reaktionssystem Polyoxyethylensorbitanmonostearat als Modifikator zugesetzt. Der Reaktor mit der organischen Phase wird in ein Ultraschallbad mit einem schnell rotierenden Rührer gestellt. Die Molekularfrequenz des Ultraschalls beträgt 39 Hz. Nach Zugabe der Reaktanten wird die Mischung 15 Minuten lang gleichmäßig gerührt. Der entstandene Niederschlag wird anschließend zentrifugiert, gewaschen und bei 60 °C im Vakuum getrocknet. Experimente zeigen, dass die Anwendung von Ultraschall im Syntheseprozess das planare Wachstum der Vorläuferkristalle begrenzt. Eine geringe Menge Polyoxyethylensorbitanmonostearat kann die Produktpartikelgröße effektiv kontrollieren und so ein Endprodukt mit guten Dispersionseigenschaften erzielen. Wird Ultraschall in Verbindung mit diesem Modifikator eingesetzt, verläuft die Ausfällung des Produkts langsamer, was zu gleichmäßigeren Materialpartikeln führt.
Hebei Messi Biology Co., Ltd. erklärte, dass die Ultraschalltechnologie im Vergleich zu anderen Verfahren keine hohen Betriebstemperaturen erfordert und Probleme wie die schwierige Kontrolle von Prozessparametern wie pH-Wert und Druck vermeidet. Sie ist jedoch auf die Synthese im kleinen Labormaßstab beschränkt und lässt sich nur schwer für die industrielle Produktion skalieren.
