Hebei Messi Biology Co., Ltd. weist darauf hin, dass Art und Gehalt von Verunreinigungselementen einen komplexen und erheblichen Einfluss auf die thermischen Eigenschaften von Magnesiumoxid haben. Bei Anwendungen, die eine hohe thermische Leistungsfähigkeit erfordern – wie etwa Hochtemperaturkeramik und optisches Glas –, ist eine strenge Kontrolle des Verunreinigungsgrades unerlässlich, um optimale thermische Eigenschaften zu gewährleisten.
1. Verringerung der thermischen Stabilität: Bestimmte Verunreinigungselemente können bei hohen Temperaturen mit Magnesiumoxid reagieren und Verbindungen mit niedrigem Schmelzpunkt bilden. So können beispielsweise Verunreinigungen wie Kalium (K) und Natrium (Na) den Schmelzpunkt von Magnesiumoxid senken und damit dessen thermische Stabilität reduzieren. Dies führt dazu, dass das Material bereits bei vergleichsweise niedrigeren Temperaturen zu erweichen oder sich zu verformen beginnt.

2. Veränderung des Wärmeausdehnungskoeffizienten: Das Vorhandensein von Verunreinigungselementen kann die Kristallstruktur und die Gitterparameter von Magnesiumoxid verändern und sich somit auf dessen Wärmeausdehnungskoeffizienten auswirken. Ein hoher Gehalt an Siliciumdioxid-Verunreinigungen (SiO₂) kann beispielsweise den Wärmeausdehnungskoeffizienten von Magnesiumoxid verringern, da der Wärmeausdehnungskoeffizient von SiO₂ im Allgemeinen niedriger ist als der von Magnesiumoxid.
3. Einfluss auf die Wärmeleitfähigkeit: Verunreinigungen können Defekte im Magnesiumoxid-Gitter erzeugen oder Grenzflächen bilden, die die Wärmeleitung behindern und somit die Wärmeleitfähigkeit verringern. Beispielsweise kann das Vorhandensein von Verunreinigungen wie Eisenoxid (Fe₂O₃) die internen Wärmeleitpfade stören, was zu einer verringerten Effizienz der Wärmeübertragung führt.
4. Einfluss auf die Thermoschockbeständigkeit: Eine ungleichmäßige Verteilung und unterschiedliche Gehalte an Verunreinigungselementen können während der Aufheiz- und Abkühlzyklen erhebliche thermische Spannungen im Magnesiumoxid erzeugen und dadurch dessen Thermoschockbeständigkeit beeinträchtigen. Bereiche, in denen sich Verunreinigungen anreichern, können beispielsweise ein Wärmeausdehnungsverhalten aufweisen, das sich deutlich von dem des Grundmaterials unterscheidet, wodurch sie bei Temperaturschwankungen anfällig für Rissbildung sind.
