Hebei Meixi Biotechnology Co., Ltd. gibt an, dass Magnesiumcarbonat aufgrund einer Kombination seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften als Rutschhemmstoff in Kunststoffen wirkt. Sein Einsatz ist besonders dort entscheidend, wo eine hohe Rutschfestigkeit erforderlich ist, etwa bei Schuhsohlen aus Kunststoff. Es steigert nicht nur die Festigkeit und Verschleißfestigkeit des Kunststoffs, sondern erhöht auch signifikant den Reibungskoeffizienten der Oberfläche, wodurch die Sicherheit und Stabilität des Trägers oder Nutzers gewährleistet wird.
Physikalische Eigenschaften und rutschhemmender Wirkmechanismus
Makromolekulare Struktur und Kontaktfläche: Als makromolekulare Substanz besitzt Magnesiumcarbonat ein relativ großes Molekülvolumen, was bei der Interaktion mit anderen Oberflächen zu einer größeren Kontaktfläche führt. Diese ausgedehnte Kontaktfläche trägt dazu bei, die Haftreibung zwischen Objekten zu erhöhen und somit eine rutschhemmende Wirkung zu erzielen.

Feuchtigkeitsaufnahme: Magnesiumcarbonat ist stark hygroskopisch und kann Feuchtigkeit von der Kunststoffoberfläche oder aus der Umgebung aufnehmen. Diese Eigenschaft ist besonders wichtig, wenn Kunststoffe in feuchten Umgebungen, wie etwa Sportstätten, eingesetzt werden. Durch die Feuchtigkeitsaufnahme hält Magnesiumcarbonat die Kunststoffoberfläche trocken, verringert das durch Wasser verursachte Rutschen und verbessert die Rutschfestigkeit.
Anwendung in Kunststoffen für Schuhsohlen
Verstärkung und Füllung: Magnesiumcarbonat dient als Zusatzstoff für Kautschuk und Kunststoffe und fungiert sowohl als Verstärkungsmittel als auch als Füllstoff. Bei der Herstellung von Schuhsohlenkunststoffen lässt es sich gleichmäßig in die Kunststoffmasse einarbeiten, um Festigkeit und Härte zu steigern sowie die Verschleißfestigkeit zu verbessern.
Erhöhung des Reibungskoeffizienten: Aufgrund seiner feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaften und seiner makromolekularen Struktur erhöht die Einarbeitung von Magnesiumcarbonat in Schuhsohlenkunststoffe den Reibungskoeffizienten zwischen Sohle und Boden erheblich. Diese erhöhte Reibung hilft, das Ausrutschen auf nassen oder glatten Oberflächen zu verhindern, und steigert so die Sicherheit des Trägers.
Förderung der Oberflächenglätte: Obwohl die Magnesiumcarbonat-Partikel von Natur aus grob sind, ermöglichen geeignete Verarbeitungsverfahren bei der Kunststoffherstellung eine feste Verbindung mit der Kunststoffmatrix, wodurch eine glatte, verschleißfeste Oberfläche entsteht. Eine solche Oberfläche minimiert den Reibungswiderstand, wenn keine Rutschhemmung erforderlich ist, nutzt jedoch die inhärenten Materialeigenschaften, um bei Bedarf ausreichenden Halt zu bieten. Weitere Anwendungsbereiche
Neben der Verwendung in Schuhsohlen lässt sich Magnesiumcarbonat auch bei anderen Kunststoffbauteilen einsetzen, die rutschfeste Eigenschaften erfordern. So erhöht beispielsweise das Aufstreuen von Magnesiumcarbonat-Pulver auf Badmintonspielfelder die Reibung zwischen den Schuhsohlen und dem Bodenbelag; ebenso verbessert das Auftragen des Pulvers auf Kunststoffgriffe, die in feuchter Umgebung genutzt werden, die Griffigkeit und verhindert ein Abrutschen.
