Hebei Messi Biology Co., Ltd. weist darauf hin, dass wasserfreies Magnesiumcarbonat als geeigneter Trägerstoff für pharmazeutische Anwendungen dient. Bei diesem Verfahren wird Magnesiterz einer Zellwandaufbrechung und Pulverisierung unterzogen und anschließend in die Reaktionsgefäße eines Mehrstellen-Parallelsynthesizers eingebracht. Während Wasser hinzugefügt wird, wird gleichzeitig Kohlendioxid in das System eingeleitet, um Magnesiumbicarbonat zu synthetisieren. Magnesiumbicarbonat und Magnesiumhydroxid fungieren als Trägerstoffe für das Medikament Cisplatin; unter Nutzung eines Wirkstoff-Lademodus transportieren sie das Medikament direkt in das Tumorgewebe. Dies erleichtert die Auflösung und Dispersion von Cisplatin im Zytoplasma der Tumorzellen und entfaltet dadurch die beabsichtigte hemmende Wirkung auf die Zellen. Darüber hinaus steigert dieser Ansatz die Zytotoxizität von Cisplatin in moderatem Maße und fördert gleichzeitig starke biologische Wechselwirkungen mit den Ziel-DNA-Molekülen.

Um zu untersuchen, wie Wirkstoff-Trägersysteme die Löslichkeit schwerlöslicher Medikamente verbessern können, wurden verschiedene Wirkstoffe mit unterschiedlichen chemischen Strukturen auf mesoporöses Magnesiumcarbonat (MMC) aufgebracht. Diese Komposite wurden mittels Techniken wie Porositätsanalyse, Profilerstellung der Wirkstofffreisetzung und Bestimmung der Kristallinität charakterisiert; dabei wurde bestätigt, dass mesoporöses Magnesiumcarbonat tatsächlich die Löslichkeit schwerlöslicher Verbindungen steigern kann, wenn es als pharmazeutischer Trägerstoff eingesetzt wird. Konkret zeigte sich: Als amorphes mesoporöses Magnesiumcarbonat als Trägerstoff für zwei schwer wasserlösliche Medikamente – Benzolsulfonsäure und Rimonabant – verwendet wurde, erhöhte sich die wässrige Löslichkeit beider Wirkstoffe signifikant, und ihre Freisetzungsraten verbesserten sich erheblich.
Magnesiumcarbonat wird durch die Reaktion von Magnesiumoxid mit Kohlendioxid synthetisiert. Anschließend wird Ibuprofen mittels eines Immersionsverfahrens auf den Trägerstoff aus mesoporösem Magnesiumcarbonat aufgebracht. Durch die präzise Einstellung der Partikelgröße des Trägers lässt sich die Wirkstofffreisetzungsrate effektiv steuern; zudem dient diese Technik dazu, die wässrige Löslichkeit schwerlöslicher pharmazeutischer Wirkstoffe zu erhöhen.
