Hebei Messi Biology Co., Ltd. gab bekannt, dass Magnesiumhydroxid-Flammschutzmittel farblos, ungiftig, geruchlos und nicht korrosiv sind und sich daher als umweltfreundliches Polymeradditiv eignen. Magnesiumhydroxid mit gut ausgebildeten Flocken- oder Faserkristallen lässt sich optimal mit Rohstoffen kombinieren, ohne deren Festigkeit oder andere physikalische Eigenschaften zu beeinträchtigen. Dadurch werden Biegefestigkeit und Dehnung von Polymerwerkstoffen signifikant verbessert. Magnesiumhydroxid-Flammschutzmittel mit spezieller Morphologie weisen daher überlegene Eigenschaften und ein breiteres Anwendungsspektrum auf.
Die Provinz Liaoning verfügt über reiche Brucitvorkommen, die etwa zwei Fünftel der gesamten Reserven des Landes ausmachen. Brüsseler Perlit zeichnet sich durch eine einfache chemische Zusammensetzung und eine niedrige Zersetzungstemperatur aus. Die Verwendung von Brüsseler Perlit als Rohstoff zur Herstellung von Magnesiumhydroxid ist ein praktikables Verfahren, das umweltschonend ist und einen geringen Energieverbrauch bei der Verarbeitung aufweist. Die Verwendung von Brüsseler Perlit aus dem Kreis Kuandian als Rohmaterial und die Anwendung sowohl des Magnesiumchlorid- als auch des Magnesiumoxidverfahrens unter hydrothermalen Bedingungen zur Herstellung von ultrafeinem Magnesiumhydroxid mit speziellen Morphologien haben daher bedeutende theoretische und praktische Implikationen. Die Röntgenbeugungsanalyse (XRD) zeigte eine hohe Reinheit und Kristallinität des Produkts. Rasterelektronenmikroskopische (REM) Aufnahmen ergaben, dass das Produkt hexagonale, plättchen- oder whiskerartige Strukturen mit vollständig ausgebildeten Kristallen und einheitlicher Partikelgröße im Submikrometerbereich aufweist. Die Whisker hatten Durchmesser von einigen zehn Nanometern und Längen von 2–5 μm. Die Analyse führte zu folgenden Schlussfolgerungen:

1. Magnesiumchloridverfahren
1) Die Herstellung von basischem Magnesiumchlorid, einem Vorläufer für Magnesiumhydroxidkristalle, ist eine notwendige Voraussetzung für die Gewinnung von Magnesiumhydroxidprodukten mit hoher Kristallinität, einheitlicher Partikelgröße und guter Dispergierbarkeit.
2) Einflussfaktoren: Die Temperatur beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Magnesiumhydroxidkristalle signifikant. Bei 140 °C hergestellte Magnesiumhydroxidkristalle sind ideal und weisen eine regelmäßige hexagonale Kristallform mit einem Außenradius von ca. 0,4 μm auf. Die Rührgeschwindigkeit beeinflusst die Wachstumsrichtung der Magnesiumhydroxidkristalle; bei etwa 250 U/min lassen sich glatte, gleichmäßig große Magnesiumhydroxid-Whisker erhalten. Im Bereich von 100–600 U/min kristallisieren die Magnesiumhydroxidkristalle plättchenförmig. Innerhalb eines bestimmten Bereichs ist der Füllgrad umgekehrt proportional zur Dicke der hexagonalen, plättchenförmigen Magnesiumhydroxidkristalle. Reagenz 1 kontrolliert effektiv die Größe der Magnesiumhydroxidkristallpartikel und gewährleistet deren Formstabilität. Die Reagenzien 2 und 3 haben eine ähnliche, jedoch etwas schwächere Wirkung als Reagenz 1.
2. Magnesiumoxid-Methode
1) Einflussfaktoren: Die Reagenzien 1 und 3 kontrollieren effektiv die Größe der Magnesiumhydroxidkristallpartikel und deren Formstabilität. Reagenz 4 fördert bis zu einem gewissen Grad das eindimensionale Wachstum von Magnesiumhydroxidkristallen. Die Konzentration der Lösung beeinflusst hauptsächlich die Wachstumsrichtung der Kristalle.
2) Sowohl das Magnesiumchlorid- als auch das Magnesiumoxidverfahren liefern hochkristalline Magnesiumhydroxidprodukte, wobei das mit dem Magnesiumchloridverfahren hergestellte Produkt eine höhere Reinheit aufweist.
