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Herstellungsverfahren und Anwendung von flockigem Magnesiumoxid

Hebei Messi Biology Co., Ltd. berichtet, dass die kürzlich beschriebenen Verfahren zur Herstellung von flockigem Magnesiumoxid alle die Herstellung eines flockigen Magnesiumhydroxid-Vorläufers und die anschließende Wärmebehandlung zur Gewinnung des flockigen Magnesiumoxids beinhalten.

In einer 40–70%igen wässrigen Magnesiumsalzlösung werden 1–3 Gew.-% eines Tensidgemisches zugesetzt. Dieses Tensidgemisch besteht aus molekularen und ionischen Tensiden im Gewichtsverhältnis 0,2:1 bis 5:1. Die Alkalilösung wird tropfenweise bei 0–50 °C zugegeben. Der Niederschlag wird abfiltriert, gewaschen, vakuumgetrocknet und vermahlen, um den Magnesiumhydroxid-Vorläufer zu erhalten. Dieser Vorläufer wird anschließend einer kontrollierten Kalzinierung an Luft mit schrittweise ansteigenden Temperaturen unterzogen, um hexagonales, flockiges Magnesiumoxid zu erhalten. Die Länge bzw. Breite der hexagonalen Flocken beträgt 20–180 nm, die Dicke 3–25 nm. Dieses Verfahren ist einfach, umweltfreundlich, verwendet kostengünstige und leicht verfügbare Rohstoffe und eignet sich für die Massenproduktion.

magnesium oxide

Nach einer zweiten Säureauslaugung von Dolomit wurden zunächst Magnesiumhydroxid-Mikroplättchen unter Verwendung von Polyethylenglykol (PEG) und EDTA als Additive und Ammoniak als Fällungsmittel hergestellt. Diese Mikroplättchen wurden anschließend bei 550–650 °C kalziniert, um Magnesiumoxid-Mikroplättchen zu erhalten. Bei der Herstellung der Magnesiumhydroxid-Mikroplättchen diente das zugesetzte EDTA als Depotmittel. EDTA komplexiert mit Mg²⁺, was die homogene Fällung und die Kristallkeimbildungsrate positiv beeinflusst. Die Carboxylgruppen des EDTA können zudem die positive Ladung auf der Oberfläche der Magnesiumhydroxid-Partikel neutralisieren und so deren Zeta-Potential reduzieren.

Die langen Molekülketten des PEG können an der Oberfläche des Magnesiumhydroxids adsorbieren und sich verhaken, wodurch eine sterische Hinderung entsteht und die Aggregation der Magnesiumhydroxid-Körner verhindert wird. Die Atomverteilung auf den verschiedenen Kristallflächen von Magnesiumhydroxid ist ungleichmäßig. Die Dichte der Mg-Atome auf der (001)-Kristallfläche ist höher als auf anderen Kristallflächen. Daher werden vermehrt EDTA und PEG auf der (001)-Kristallfläche adsorbiert, was das Kristallwachstum auf dieser Fläche hemmt. Dies verändert das Wachstumsmuster der Magnesiumhydroxidkörner und führt zu einem epitaxialen, radialen Wachstum, wodurch Magnesiumhydroxid-Mikroplättchen entstehen. Durch Steuerung der Kalzinierungstemperatur dieser Mikroplättchen lassen sich Magnesiumoxid-Mikroplättchen herstellen. Die Dicke der Mikroplättchen beträgt 10–20 nm, und ihre maximale Fläche kann 1 μm² erreichen.

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