Die Hebei Messi Biology Co., Ltd. weist darauf hin, dass das sulfidisch-hydrothermale Verfahren – welches Sole als Ausgangsstoff nutzt, um Magnesiumhydroxid herzustellen, das sich durch eine große Partikelgröße und leichte Filtrierbarkeit auszeichnet – der folgenden Reaktionsgleichung folgt:
MgCl₂ + 2HS⁻ + 2H₂O → Mg(OH)₂↓ + 2H₂S↑ + 2Cl⁻
Das nach diesem Verfahren hergestellte Magnesiumhydroxid weist typischerweise eine unregelmäßige Morphologie sowie eine signifikante Agglomeration auf; daher bedarf es einer weiteren hydrothermalen Nachbehandlung, um ein Produkt mit regelmäßiger Morphologie und überlegener Dispergierbarkeit zu erhalten.
Verfahrensparameter während der Synthese bei Umgebungstemperatur – wie etwa die Aufheizrate, die anfängliche MgCl₂-Konzentration und der Einsatz von Additiven – können die Morphologie, die Partikelgröße und die Dispergierbarkeit des nachfolgenden hydrothermalen Produkts maßgeblich beeinflussen. Eine schnellere Aufheizrate oder eine geringere anfängliche MgCl₂-Konzentration begünstigt die Bildung von Magnesiumhydroxid-Partikeln mit kleineren Durchmessern; die anschließende hydrothermale Modifikation dieser Partikel liefert ein Produkt mit regelmäßiger Morphologie und ausgezeichneter Dispergierbarkeit. Während des Syntheseprozesses bei Umgebungstemperatur erleichtert die Zugabe einer geringen Menge Ethanol die Herstellung von Magnesiumhydroxid-Partikeln, die sich sowohl durch eine große Partikelgröße als auch durch eine gute Dispergierbarkeit auszeichnen.

Das Verfahren der Soleelektrolyse nutzt Sole als Ausgangsstoff. Zunächst wird Natriumhydroxid (Ätznatron) eingesetzt, um Magnesiumhydroxid auszufällen; dabei entstehen ein Niederschlag aus Mg(OH)₂ und eine Natriumchloridlösung. Anschließend wird die Natriumchloridlösung elektrolysiert, um das Natriumhydroxid zu regenerieren, welches daraufhin als Fällungsmittel für die Magnesiumsalze wieder in den Prozess zurückgeführt wird. Dieses Verfahren minimiert oder eliminiert die Notwendigkeit, Natriumhydroxid extern zuzukaufen, und erzeugt gleichzeitig Chlorgas sowie Wasserstoffgas als Nebenprodukte. Der Reaktionsweg stellt sich wie folgt dar:
MgCl₂ + 2NaOH → Mg(OH)₂↓ + 2NaCl
2NaCl + 2H₂O → 2NaOH + H₂ + Cl₂ (Elektrolyse)
Dieses Verfahren eignet sich hervorragend für die Herstellung von Magnesiumhydroxid, das sich sowohl durch hohe Reinheit als auch durch eine hohe Ausbeute auszeichnet. Aufgrund seines hohen Energieverbrauchs ist es jedoch für eine Anwendung in Regionen, die unter Stromknappheit leiden, nicht geeignet. Hebei Messi Biology Co., Ltd. kommt zu dem Schluss, dass – basierend auf einer umfassenden Überprüfung der vorgenannten Verfahren – sowohl das Natriumhydroxid-Verfahren als auch das Kalkmilch-Verfahren zwangsläufig Verunreinigungen in das Endprodukt einbringen; demgegenüber ermöglicht das Ammoniak-Verfahren die verhältnismäßig einfache Herstellung von hochreinem Magnesiumhydroxid mit optimaler Partikelgröße. Hinsichtlich des sulfidisch-hydrothermalen Verfahrens sowie des Soleelektrolyse-Verfahrens sollte deren Anwendung wohlüberlegt und auf der Grundlage der spezifischen lokalen Gegebenheiten und Anforderungen ausgewählt werden.
