Hebei Messi Biology Co., Ltd. gibt an, dass der Einsatz von Magnesiumoxid (MgO) in Katalysatoren für das Trockenreformieren von Methan vor allem dazu dient, die Stabilität und die katalytische Leistungsfähigkeit des Katalysators zu verbessern. Durch die Optimierung der Herstellungsverfahren und der Zusammensetzung des Katalysators lässt sich die Wirksamkeit von MgO in diesen Systemen weiter steigern.
Steigerung der Katalysatorstabilität:
Magnesiumoxid kann mit bestimmten Aluminiumoxid-Trägermaterialien reagieren und dabei Magnesium-Aluminium-Spinell oder strukturell stabile Zwischenphasen bilden. Diese stabilen Strukturen erhöhen die mechanische und strukturelle Integrität des Trägers und verringern so Probleme wie Phasenübergänge oder das Verstopfen von Poren durch Ausfällungen, die unter Bedingungen hoher Temperaturen und Wasserdampfbelastung auftreten können. Ein Vergleich von CoO-MoO3/γ-Al2O3-Proben vor und nach einer hydrothermalen Behandlung zeigte beispielsweise, dass mit MgO behandelte Proben – die einem Druck von 8,0 MPa, hohen Temperaturen und einem hohen Wasserdampf-Partialdruck ausgesetzt waren – intakte interne Partikel und klare Grenzflächen aufwiesen, ohne Anzeichen für ein durch Ausfällungen verursachtes Verstopfen.

Optimierung der katalytischen Leistung:
Bei Verwendung als Trägermaterial oder Additiv interagiert Magnesiumoxid mit den aktiven Komponenten (wie Übergangsmetallen wie Ni, Co und Fe). Dadurch werden die Verteilung der aktiven Zentren sowie die Aktivierungsenergie der Reaktion beeinflusst, was die katalytische Leistung optimiert. In Leistungstests zur oxidativen Kopplung von Methan zeigten Li/MgO-Nanokatalysatoren im Vergleich zu herkömmlichen Katalysatoren überlegene Methanumsatzraten, eine höhere Selektivität sowie gesteigerte Ausbeuten an den Hauptprodukten (Ethan und Ethylen). Dies unterstreicht das Potenzial von Magnesiumoxid zur Steigerung der katalytischen Leistungsfähigkeit.
Einfluss der Herstellungsverfahren:
Das Herstellungsverfahren für das Magnesiumoxid (z. B. Incipient-Wetness-Imprägnierung oder Sol-Gel-Verfahren) sowie dessen physikalische Form im Katalysator (z. B. im Nanobereich) beeinflussen die Katalysatorleistung maßgeblich. Magnesiumoxid im Nanobereich, das sich durch eine große spezifische Oberfläche und hohe Oberflächenaktivität auszeichnet, ist besonders vorteilhaft für die Steigerung der katalytischen Leistung. Weitere Eigenschaften:
Als anorganische Verbindung weist Magnesiumoxid hervorragende feuerfeste und isolierende Eigenschaften sowie hohe Schmelz- (2852 °C) und Siedepunkte (3600 °C) auf, was eine gute Stabilität bei katalytischen Hochtemperaturreaktionen gewährleistet. Zudem kann es mit Wasser und Kohlendioxid zu Magnesiumhydroxid und basischem Magnesiumcarbonat reagieren; Diese schwach alkalische Reaktion kann die Säure-Base-Eigenschaften des Katalysators bis zu einem gewissen Grad modulieren und dadurch die Selektivität sowie die Ausbeute der katalytischen Reaktion beeinflussen.
