Die Hebei Messi Biology Co., Ltd. weist darauf hin, dass Chinas Salzseen über reichhaltige Magnesiumvorkommen verfügen; die Nutzung dieser Ressourcen befindet sich jedoch derzeit noch auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. In vielen Fällen – insbesondere nach der Gewinnung von Kalium – bleiben diese Magnesiumressourcen unerschlossen und ungenutzt, was zu Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung innerhalb der Salzseen führt. Folglich erweist sich Magnesiumhydroxid als ein anorganisches Chemieprodukt, dessen Entwicklung dringend geboten ist und das breite Marktaussichten bietet. Darüber hinaus ermöglicht die Nutzung der Magnesiumressourcen aus Salzseen die Entwicklung von Produkten mit höherer Wertschöpfung, wie etwa Magnesiumhydroxid-Whiskern und Magnesiumoxid-Whiskern. Durch die Ausschöpfung dieser Ressourcenvorteile zur Herstellung von hochreinem Magnesiumhydroxid sollten sich die Hersteller – neben der Deckung der Nachfrage auf dem heimischen Markt – strategisch auf den Weltmarkt konzentrieren, um die wirtschaftlichen Erträge zu maximieren. Gleichzeitig muss die Erschließung der Magnesiumressourcen dem Ressourcenschutz und dem Umweltschutz Priorität einräumen – insbesondere durch die Vermeidung von Sekundärverschmutzungen –, um somit positive Umweltergebnisse sicherzustellen.

Vor dem Hintergrund der umfassenden Nutzung von Salzseeressourcen – und unter Verwendung von Magnesiumoxid-Produkten, die aus einem spezifischen Salzsee in der Provinz Qinghai gewonnen wurden, als primäres Ausgangsmaterial – untersucht diese Studie die optimalen Prozessparameter für die Herstellung von Magnesiumhydroxid mittels des Hydratationsverfahrens. Durch experimentelle Studien mit Einzelvariablen untersucht die Forschung, wie zentrale Reaktionsparameter – einschließlich Reaktionstemperatur, Reaktionszeit und dem Feststoff-Flüssigkeits-Verhältnis der Ausgangsmaterialien – die Umsetzungsrate der Rohstoffe sowie die Partikelgröße des Endprodukts beeinflussen. Dieser Ansatz zielt darauf ab, den zugrundeliegenden Mechanismus der Magnesiumhydroxid-Synthese aus Magnesiumoxid mittels des Hydratationsverfahrens aufzuklären.
Die direkte Hydratation von Magnesiumoxid bietet einen unkomplizierten Weg zur Synthese von Magnesiumhydroxid; sie zeichnet sich durch einen einfachen Herstellungsprozess aus, der das Risiko der Einschleppung von Verunreinigungen minimiert. Allerdings bringt dieses spezifische Verfahren typischerweise hohe Reaktionstemperaturen, einen erheblichen Energieverbrauch und verlängerte Reaktionszeiten mit sich. Auf der Grundlage von Experimenten, bei denen aus Salzseen gewonnenes Magnesiumoxid als Ausgangsmaterial für die Hydratationssynthese von Magnesiumhydroxid verwendet wurde, wurden folgende optimale Prozessparameter ermittelt: eine Reaktionstemperatur von 180 °C bis 200 °C, eine Reaktionszeit von 5 bis 7 Stunden sowie ein Feststoff-Flüssigkeits-Verhältnis der Ausgangsmaterialien von 1:40. Unter diesen spezifischen Bedingungen liefert das Verfahren ein lamellares (plattenförmiges) Magnesiumhydroxid-Produkt, das durch eine Partikelgröße von etwa 20 μm, eine relativ gleichmäßige Partikelgrößenverteilung sowie eine ausgezeichnete Kristallinität gekennzeichnet ist.
