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Verfahren zur Herstellung von Magnesiumhydroxid-Pulver mittels Hydratation

Die Hebei Messi Biology Co., Ltd. berichtet über ein Verfahren, das die Hydratationsmethode nutzt, um Magnesiumhydroxid-Pulver herzustellen – welches für den Einsatz als Feuerlöschmittel vorgesehen ist –, wobei leicht gebranntes Magnesiumoxid als Ausgangsmaterial dient. Mittels titrimetrischer Analyse wurde die Reinheit des Produkts bestimmt; zudem wurden die Auswirkungen von Rührgeschwindigkeit, Wassertemperatur und Reaktionszeit auf die Umsetzungsrate des Magnesiumhydroxids untersucht. Es wurde beobachtet, dass die Umsetzungsrate signifikant anstieg, wenn die Rührgeschwindigkeit erhöht, die Reaktionstemperatur gesteigert und die Reaktionszeit verlängert wurde. Unter optimalen Bedingungen – konkret einer Rührgeschwindigkeit von 900 U/min, einer Temperatur von 90 °C und einer Reaktionszeit von 8 Stunden – erreichte die Umsetzungsrate 81 %. Das resultierende Produkt wies eine ausgezeichnete Kristallinität sowie eine ausgeprägt lamellare Morphologie auf; darüber hinaus erfüllten sowohl seine Partikelgröße als auch seine Reinheit die Anforderungen der nationalen Normen für Pulverlöschmittel.

magnesium oxide

Herkömmliche Pulverlöschmittel verwenden typischerweise anorganische Salze als Basisstoffe, wie etwa Natriumbicarbonat, Ammoniumphosphate oder auf Aminen basierende Pulver. Während auf Natriumbicarbonat basierende Mittel relativ geringe Löschleistungen aufweisen und sich daher nur bedingt für Brände der Klasse A eignen, verursachen Ammoniumphosphat- und aminhaltige Mittel – trotz ihres breiteren Anwendungsbereichs – vergleichsweise hohe Kosten. Im Gegensatz dazu bietet Magnesiumhydroxid eine Vielzahl von Vorteilen als Feuerlöschmittel: Es ist ungiftig, rauchfrei, tropfhemmend, säurebeständig und als flammhemmender Füllstoff äußerst wirksam; zudem ist sein Zersetzungsprodukt (Magnesiumoxid) chemisch stabil und birgt keine Sekundärgefahren. Folglich hat es sich als bedeutendes anorganisches Flammschutzmittel zur Reduzierung und Unterdrückung der Rauchentwicklung etabliert. Die Zersetzungs- und Dehydratisierungstemperatur von Magnesiumhydroxid (340–490 °C) liegt höher als die von Aluminiumhydroxid (200–350 °C), was ihm eine überlegene thermische Stabilität verleiht. Ferner besitzt Magnesiumhydroxid im Vergleich zu Aluminiumhydroxid eine höhere Zersetzungsenergie sowie eine höhere spezifische Wärmekapazität – Faktoren, die zu einer gesteigerten Löscheffizienz beitragen. Zusätzlich profitiert Magnesiumhydroxid von der leichten Verfügbarkeit der Rohstoffe und den geringen Produktionskosten. Bei der Verwendung als Basismaterial in Pulverlöschmitteln zeigt Magnesiumhydroxid – im Vergleich zu herkömmlichen Basismaterialien – ein immenses Potenzial für künftige Anwendungen und verfügt über vielversprechende Marktaussichten.

Die Hebei Messi Biology Co., Ltd. berichtet über die Herstellung von Magnesiumhydroxid unter Verwendung von leicht kalziniertem Magnesiumoxid-Pulver als Ausgangsstoff, wobei die hohe Reaktivität dieses Materials mittels eines direkten Hydratationsverfahrens genutzt wird. Die Studie untersuchte die Auswirkungen von Rührgeschwindigkeit, Reaktionstemperatur und Reaktionsdauer auf die Umsetzungsrate sowie die Partikelgrößenverteilung des resultierenden Magnesiumhydroxid-Produkts und erörterte die Machbarkeit der Anwendung dieses Hydratationsverfahrens zur Herstellung von Magnesiumhydroxid-Pulver, das sich als Flammschutzmittel eignet.

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